Polenallergie Symptome

dandelion-761104_1280Bei der Pollenallergie handelt es sich um eine besondere Form eines allergisch bedingten Schnupfens, welcher durch Blütenstaub ausgelöst wird. Umgangssprachlich wird dieser oftmals auch als „Heuschnupfen“ bezeichnet. Mediziner verwenden oftmals auch den Begriff Pollinosis. Die genauen Auslöser sind die sich im Innern der Pollen befindlichen Eiweißstoffe. Der Blütenstaub dieser Pollen ist mikroskopisch klein und in der Lage bis zu 1500 Meter hoch und mehr als 300 Kilometer weit zu fliegen. Am weitesten vertreten sind Allergien gegen die Pollen der früh blühenden Bäume wie Birke, Hasel oder Erle.

Pollenallergie ist eine saisonal Beeinträchtigung

Die Pollenallergie tritt immer saisonal auf, je nach Blütezeit der die Allergie auslösenden Pflanzen. Dabei kann diese plötzlich auftreten, auch wenn die betreffende Person bisher nie von einer Pollenallergie betroffen war. Ob im Endeffekt eine Pollenallergie und gegen welche Arten von Pollen diese vorliegt, kann mit absoluter Gewissheit nur der Allergologe oder ein Hautarzt herausfinden. Die Symptome, die auf eine Pollenallergie hindeuten könnten, sind dabei durchaus vielfältig. Neben häufigem Niesen und regelrechten Niesanfällen kann es auch zu einer dauerhaft verstopften oder ständig laufenden Nase kommen. Dazu verspüren Betroffene in der Regel ein ständiges Jucken oder Kribbeln in der Nase. Zusätzlich leiden viele von einer Pollenallergie betroffene Personen an brennenden oder juckenden Augen. Dabei erhöht sich oftmals auch die Empfindlichkeit gegen sehr helles Licht. Deutliche Anzeichen für eine Pollenallergie sind auch rote bzw. tränende Augen. In einigen Fällen kommt es bei einer Pollenallergie auch zu Halsschmerzen und einem Anschwellen der Schleimhäute. Besonders bei Kindern mit noch nicht komplett ausgebildetem Zwerchfell kann es in ganz schweren Fällen auch zu einer Atemnot. Ebenfalls kann ein andauernder Husten ein Symptom für eine Pollenallergie sein.Wurde eine Pollenallergie diagnostiziert, so können sich Betroffene diese vorbeugend mit Dinatrium cromoglycicum behandeln. Die Einnahme verhindert eine Freisetzung von Histamin, wenn es zu einer Antikörperreaktion kommt. Durch die Freisetzung von Histamin kommt es zu den Reizungen des Gewebes bei einer allergischen Reaktion. Eine weitere Möglichkeit der vorbeugenden Behandlung ist eine spezielle Immuntherapie. Bei dieser werden Allergene in einer erhöhten Konzentration unter die Haut gespritzt, wodurch die Bildung von zusätzlichen Schutzantikörpern unterstützt wird. Wichtig ist, dass eine solche Immuntherapie immer vor dem Beginn der jeweiligen Pollensaison durchgeführt wird. Des Weiteren können zur Behandlung einer Pollenallergie sogenannte Antihistaminika eingesetzt werden. Diese schwächen des Histamins ab, falls bereits eine Abwehrreaktion des Körpers stattgefunden hat. Droht die Gefahr, dass es aufgrund der Pollenallergie zu weiteren körperlichen Schädigungen kommt, ist auch der Einsatz von Kortison denkbar. Allerdings kann eine längerfristige Behandlung mit Kortison zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Wasseransammlungen oder Entkalkung führen. In der chinesischen Medizin wird eine Pollenallergie auch mittels Akkupunktur behandelt, mit dem Ziel, das Immunsystem des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In jedem Fall sollten sich Betroffene immer über den aktuellen Pollenflug informieren, damit die Einnahme der Medikamente so gezielt wie möglich erfolgen kann.

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